Wie MacRumors unter Berufung auf den Bloomberg-Journalisten Mark Gurman berichtet, plant Apple ein neues High-End-MacBook mit OLED-Display und Touchscreen, das möglicherweise unter dem Namen MacBook Ultra erscheinen könnte.
Das Gerät soll nicht das MacBook Pro ersetzen, sondern als neues Spitzenmodell oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Reihe positioniert werden. Damit würde Apple sein Laptop-Portfolio nach oben erweitern.
MacBook Ultra: Neues Top-Modell über dem MacBook Pro
Laut Bericht handelt es sich bei dem geplanten Gerät um eine neue MacBook-Kategorie. Apple plant demnach keinen Ersatz für die bestehenden MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max, sondern ein zusätzliches Gerät, das über diesen Modellen angesiedelt ist.
Das bedeutet: Die aktuellen MacBook-Pro-Modelle würden weiterhin im Sortiment bleiben, während das neue Gerät eine noch höhere Leistungs- und Preisklasse abdecken könnte.
Erstes MacBook mit OLED-Display
Ein zentrales Feature des neuen Geräts soll ein OLED-Display sein – eine Technologie, die Apple bisher nur bei iPhone, Apple Watch und iPad Pro einsetzt.
Der Wechsel von mini-LED auf OLED würde mehrere Vorteile bringen:
- tiefere Schwarztöne und höherer Kontrast
- präzisere Farbdarstellung
- höhere Energieeffizienz
- potenziell dünnere Displays
OLED wird seit Jahren als nächster Schritt bei den MacBook-Displays erwartet. Das MacBook Ultra könnte somit das erste MacBook mit dieser Displaytechnologie werden.
Touchscreen: Eine Premiere für den Mac
Noch bedeutender ist eine andere mögliche Neuerung: Touch-Bedienung direkt auf dem Mac-Display.
Apple hat Touchscreens bei MacBooks lange bewusst vermieden und stattdessen auf Trackpad-Gesten sowie zeitweise auf die Touch Bar gesetzt. Das neue Modell könnte diese Strategie erstmals ändern.
Laut Gurman soll das Gerät das erste MacBook mit Touchscreen sein. Für Kreativ-Apps, Design-Workflows oder Bildbearbeitung könnte eine direkte Touch-Eingabe zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.
Deutlich höherer Preis möglich
Mit der neuen Technologie könnte auch der Preis steigen. Gurman verweist darauf, dass Apple bei der Einführung von OLED-Displays im iPhone X (2017) und später im iPad Pro (2024) die Preise jeweils um etwa 20 Prozent erhöht hat. Ein ähnlicher Aufschlag könnte auch beim ersten OLED-MacBook möglich sein.
Teil einer neuen Ultra-Strategie bei Apple
Das mögliche MacBook Ultra passt in eine breitere Strategie des Unternehmens. Apple erweitert sein Portfolio aktuell sowohl nach unten als auch nach oben.
Am unteren Ende steht beispielsweise das neue MacBook Neo, das mit einem Preis ab 700 Euro besonders günstige Windows-Laptops und Chromebooks angreifen soll.
Parallel baut Apple im oberen Segment möglicherweise eine neue Ultra-Produktklasse auf. Neben dem MacBook Ultra könnten laut Bericht auch ein „iPhone Ultra“ – etwa ein faltbares iPhone – sowie AirPods Ultra erscheinen.
Marktstart gegen Ende des Jahres erwartet
Der Bericht nennt keinen exakten Termin, geht aber davon aus, dass das neue Gerät gegen Ende des Jahres vorgestellt werden könnte.
Unklar ist derzeit noch, ob Apple den Namen MacBook Ultra tatsächlich verwendet. Gurman hält es für möglich, dass Apple weiterhin die MacBook-Pro-Bezeichnung nutzt – ein neuer Name würde jedoch deutlicher zeigen, dass es sich um das Topmodell der Mac-Reihe handelt.
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