Apple plant günstiges MacBook mit A18 Pro – Marktstart Anfang März erwartet

Bild: Apple

Lesedauer2 Minute(n), 27 Sekunden

Wie unter anderem 9to5Mac in Bezug auf Mark Gurman berichtet, steht Apple kurz vor der Vorstellung eines günstigen MacBook mit A18 Pro-Chip, das bereits Anfang März 2026 auf den Markt kommen soll. Das neue Modell würde sich preislich unterhalb des aktuellen MacBook Air positionieren und erstmals einen iPhone-Chip der A-Serie in einem Mac einsetzen. Damit könnte Apple seine Notebook-Strategie deutlich erweitern.

A18 Pro im Mac: Strategiewechsel bei Apple

Der A18 Pro-Chip stammt aus der iPhone-Pro-Reihe und ist auf hohe Effizienz sowie starke Single-Core-Performance optimiert. In ersten Einordnungen dürfte die Leistung im Bereich des ursprünglichen M1-Chips liegen – ausreichend für Office-Arbeiten, Web-Anwendungen, Streaming, Studium und Alltagsaufgaben.

Im Unterschied zu aktuellen M-Chips im MacBook Air würde Apple hier bewusst auf eine günstigere Architektur setzen. Der Fokus liegt offenbar klar auf einem attraktiven Einstiegspreis statt maximaler Multi-Core-Power.

Technisch wäre das kein Rückschritt für typische Einsteiger-Szenarien. Für professionelle Workflows wie Videoschnitt, 3D-Rendering oder komplexe Software-Entwicklung dürfte das Modell jedoch nicht gedacht sein.

Preislich unter dem MacBook Air

Ziel des neuen Geräts ist laut Bericht eine neue Preisstufe im Mac-Portfolio. Erwartet wird ein Bereich zwischen rund 699 und 899 US-Dollar. Sollte sich das bestätigen, wäre es das günstigste neue MacBook seit Jahren.

Bisher stellte meist ein älteres oder rabattiertes MacBook Air den Einstieg dar. Mit dem neuen Modell könnte Apple erstmals ein eigenständiges Budget-MacBook etablieren – klar positioniert unterhalb der Air-Serie.

Für Apple bedeutet das:

  • breitere Zielgruppen
  • stärkere Präsenz im Bildungsbereich
  • direkter Wettbewerb mit Chromebooks und günstigen Windows-Notebooks

Farben statt nur Silber und Space Grau

Ein besonders auffälliger Punkt ist die geplante Farbpalette. Neben klassischen Tönen wie Silber und Dunkelgrau testet Apple offenbar Varianten in Blau, Pink, Hellgrün und Gelb.

Damit würde sich das Gerät optisch klar von der bisherigen MacBook-Linie abheben und stärker auf jüngere Käufer sowie Studierende ausrichten. Das Design soll weiterhin auf einem Aluminium-Gehäuse basieren – allerdings mit optimierter, kosteneffizienterer Fertigung.

Display und Positionierung

Erwartet wird ein kompaktes Display im Bereich knapp unter 13 Zoll. Das neue Modell dürfte leicht, mobil und klar auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sein.

Entscheidend wird die Frage sein, wie Apple Ausstattung, Speicheroptionen und Basis-Konfiguration gestaltet. Gerade beim Arbeitsspeicher könnte sich zeigen, wie stark Apple den Rotstift ansetzt oder ob das Gerät solide alltagstauglich bleibt.

Einordnung: Cleverer Schachzug oder Sparmaßnahme?

Mit einem günstigen MacBook mit A18 Pro würde Apple seine Produktlinie strategisch verbreitern. Das Gerät wäre keine Konkurrenz für MacBook Air oder Pro-Modelle, sondern eine neue Einstiegsklasse.

Für Einsteiger, Schüler, Studierende und Office-Nutzer könnte das Modell eine attraktive Alternative sein. Power-User hingegen werden weiterhin zu M-Chips greifen müssen.

Sollte Apple Anfang März tatsächlich liefern, könnte 2026 das Jahr werden, in dem der Mac-Einstieg so günstig wie lange nicht mehr wird.

👉 Sichere MacBook Air Deals mit teilweise hohen Rabatten bei Amazon

Verpasse keine Apple News!

Trage dich in den youmac Newsletter ein und du bekommst einmal wöchentlich die aktuellen Apple News direkt in dein Postfach!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.