Aktualisiertes iPhone 3GS ist nicht immun gegen Jailbreaks – einen Haken gibt’s dennoch

Aktualisiertes iPhone 3GS ist nicht immun gegen Jailbreaks – einen Haken gibt’s dennoch
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Eric McDonald, Mitglied des berühmt-berüchtigten Dev-Teams, stellt in einem Interview mit dem Magzain Wired klar, dass die Änderungen am iPhone-Bootroom den Jailbreak zwar vorübergehend erschwere, ihn aber keineswegs vollständig verhindere. „Der Jailbreak ist nicht unmöglich geworden, auch wenn die bisherige Lücke nicht mehr besteht“, sagte McDonald.

Denn das geschlossene „24kpwn“-Hintertürchen wird hauptsächlich für den Neustart von jailbroken iPhones verwendet. Was bedeutet, dass auch beim aktualisierten iPhone 3GS der Jailbreak nach wie vor grundsätzlich funktioniert, nur muss das Gerät bei jedem Neustart an einen Computer angeschlossen werden. Was natürlich ärgerlich ist, wenn unterwegs der Akku schlappmacht oder das iPhone wegen eines Systemabsturzes neu gestartet werden muss.

In diesem Fall spricht man von einem „Tethered Jailbreak“, wie es ihn auch schon beim iPod touch 2G gegeben hat (und beim iPod touch 3G derzeit noch gibt), nachdem Apple auf diesen Geräten ebenfalls das Bootrom aktualisiert hatte. Damals war es dem Dev-Team nach einiger Zeit gelungen, das Neustart-Problem zu lösen – ein guter Grund zu erwarten, dass dies auch bald beim iPhone 3GS der Fall sein wird.

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