Ein (Alb-)Traum: Macs mit Intels neuem 48-Kern-Prozessor

Ein (Alb-)Traum: Macs mit Intels neuem 48-Kern-Prozessor
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Zehn- bis zwanzigmal so schnell wie die heutigen CPUs soll Intels Multikern-Wunder nach eigenen Angaben sein. Überraschend ist auch der geringe Stromverbrauch: Statt der gesamten Energie eines Atomkraftwerkes braucht der Prototyp nur 125 Watt bei Vollauslastung.

Hinter dem Prozessor mit 48 Kernen steckt ein Konzept namens „singel-chip cloud computer“. Statt viele Computer zum Berechnen komplexer Aufgaben synchron zu schalten, wird das ganze einfach auf einen Chip gepackt.

Nun, angenommen, mein MacBook hätte diese Super-CPU schon – was könnte es dann Tolles? Intel spricht von einem „Human Interface“. Via Hightech-iSight könnte das MacBook die Welt genau so sehen, wie wir Menschen unsere Umgebungen wahrnehmen.

Als Beispiel führt Intel an, dass man vor seinem Computer einen interaktiven Tanzkurs ausüben könnte, wobei der virtuelle Lehrer seinem Kollegen aus Fleisch und Blut in nichts nachsteht. Beim Online-Shopping würde der Computer zum Spiegel und zeigt einem, wie man im schicken Wollpulli von eBay aussieht.

Aber sicherlich ist noch viel mehr möglich. Menschliche Wahrnehmung bei Computern – das schreit doch nach Terminator-mäßigen Zukunftsszenarien (Stichwort: Skynet). Bis dahin gucke ich mir eben nur die Filme an – das schaffen die zwei Kerne in meinem MacBook gerade noch.

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