Viele iMacs überleben Transport nicht – Verpackung schuld?

Viele iMacs überleben Transport nicht – Verpackung schuld?
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„DOA“ – Dead On Arrival – ist sozusagen der Fachausdruck für dieses gefürchtete Phänomen. Meistens sind damit Geräte gemeint, die nach dem ersten Einschalten keinen Mucks von sich geben. Das kommt bei allen technischen Geräten mal vor, und was den iMac betrifft, sind die Beschwerden darüber in den Apple-Discussions auch nicht ungewöhnlich zahlreich.

Offenbar viel häufiger kommen die iMacs mit einem nicht weniger ärgerlichen Fehler ins Haus: Das Display hat Risse oder ist gebrochen. Interessant ist bei der Geschichte natürlich, was die Ursache für die „cracked displays“ ist. In den Apple Discussions wird heftig diskutiert, ob der Paketdienst (zumeist Fedex) die Pakete rüpelhaft behandelt oder ob Apples Verpackung das Display einfach nicht ausreichend vor Erschütterungen oder Stößen schützt, wie sie bei längeren Transportwegen nunmal vorkommen.

Eine dritte Möglichkeit gibt es auch noch: Die Konstruktion selbst. Möglicherweise ist die Spannung auf dem Display-Glas so hoch, dass selbst übervorsichtige Naturen, die ihren iMac in Watte packen und auf den Händen von der Fabrik in China direkt nach Hause tragen, am Ende den ein oder anderen Riss feststellen müssen.

Wir werden verfolgen, wie sich diese Angelegenheit weiterentwickelt. Und dass Apple die kaputten iMacs sofort umtauscht, versteht sich von selbst. Ärgerlich ist nur, dass das bei der hohen Nachfrage momentan ein paar Tage dauern kann. [via Engadget / Foto: nobihaya (flickr)]

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