Warum ein Mac Pro, wenn die neuen iMacs schneller sind?

Warum ein Mac Pro, wenn die neuen iMacs schneller sind?
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iMacs vielseitig wie nie

Da verwundert es nicht, dass die Frage aufkommt, ob es denn unbedingt ein Mac Pro sein muss, wenn viel Rechenpower gefragt ist. Wer aktuelle Spiele daddeln will oder der Bild- und Videobearbeitung nachgeht, kann das mit den iMacs genauso gut – oder sogar besser.

Mac Pros übertrumpft

Denn halten wir uns an die bekannten Speedmark-Tests der Macworld, hängt beispielsweise der iMac mit Core-i7-CPU sowohl den Mac Pro mit 2,66-GHz-Quad-Core als auch das Eight-Core-Modell mit 2,26 GHz ab. Von der reinen Rechenleistung her – ansonsten immer sein Steckenpferd – gehen dem Mac Pro die Argumente aus.

Pro in Sachen Erweiterbarkeit

Einen Pluspunkt allerdings ist dem Mac Pro nicht zu nehmen: Die Erweiterbarkeit. Vier Laufwerksschächte sowie drei PCI-Express-Slots (und damit die Möglichkeit, die Grafikkarte auszutauschen) hat der iMac natürlich nicht zu bieten. Auch in Sachen Arbeitsspeicher hat der Mac Pro mehr auf Lager. Bis zu 32 Gigabyte können im Achtkern-Modell verbaut werden, während beim iMac mit 16 Gigabyte Schluss ist.

Die Preisfrage

Doch vergessen wir den Preis nicht: Ein iMac mit 2,8 GHz Quad-Core i7 (8 GB RAM, 1 TB Festplatte, ATI Radeon HD 4850) kostet im Apple Online Store derzeit 2518,99 €. Ein Mac Pro mit der gleichen Speicherausstattung, 2,66 GHz Vierkern-Xeon und einer ATI Radeon HD 4870 kostet 3353,99 € – allerdings ohne Monitor.

Pro bleibt Pro

Im professionellen Bereich wird dennoch der Mac Pro die erste Wahl bleiben, dafür sorgt schon allein die Erweiterbarkeit. Doch Privatanwender oder Freelancer mit eingeschränktem Budget haben mit dem iMac inzwischen eine vergleichsweise und leistungsstarke Alternative zur Auswahl. Zumindest bis das nächste Update des Mac Pro die alten Leistungsunterschiede möglicherweise wieder herstellt.

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