Spiegel Online sieht es sachlich: "Dass das Gezerre mit der Pannen-Antenne Apple geschadet hat, ist eindeutig: Die Aktien des Unternehmens haben im vergangenen Monat substantiell an Wert verloren. Der Kurs fiel von 279 Dollar am Vormittag des 21. Juni auf gut 251 Dollar am vergangenen Donnerstagabend."
Dafür lehnt sich Meedia weiter aus dem Fenster (holt schon mal das Sprungtuch): "Der 54-Jährige (Anm.: Steve Jobs) glaubt, die Käufer mit einer Schutzhülle zum Einkaufswert von drei Dollar abspeisen zu können. [...] Das Problem des schlechten Telefon-Empfangs ist damit allerdings nicht gelöst." Und weiter: "Experten rechneten vor, dass die mit 29 Dollar hoch bepreiste Schutzhülle den Konzern nur 3 Dollar in der internen Berechnung koste, was angesichts des Preises für das iPhone ein Witz sei. [...] Es gibt offenbar doch ein Antennagate."
STERN.DE ist da versöhnlicher: "Solange Apple noch als sympathischer Underdog galt, der von Microsoft und Intel an den Rand gedrängt wurde, fielen solche Charakterfehler weniger ins Gewicht. [...] Ob die Aufregung um das iPhone 4 berechtigt ist oder nicht - bleibenden Schaden müssen die Kalifornier wohl nicht befürchten, da sind sich die Experten einig."
Die Bild diesmal überhaupt nicht reißerisch: "Das Wort „Antennagate“ bringt das Problem mit der iPhone Antenne auf den Punkt. Steve Jobs äußerte sich in der eineinhalbstündigen Pressekonferenz ausführlich zu dem Problem."
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