
Apple hat heute mitgeteilt, dass der Xserve im nächsten Jahr auslaufen wird. Bis zum 31. Januar wird man den Rackserver noch bestellen können, danach nur noch die Festplatten-Module solange bis die Lager leer sind. Eine Fortsetzung der Baureihe ist nicht geplant, so dass man in Zukunft nur noch den Mac mini und den Mac Pro in der Server-Palette findet. Wartungsverträge und Garantien werden eingehalten, notwendige Ersatzteile bekommt man außerhalb der USA noch bis zu fünf Jahre danach.
Apple hat den Xserve 2002 mit dem G4 Prozessor eingeführt und wechselte die Architektur 2006 auf Intel Xeon Prozessoren. Von einer eigenen RAID-Lösung hatte man sich schon 2008 verabschiedet. Was bedeutet das für das Business? "Gemäß den zitierten Benchmarktests bietet ein Mac Pro bessere Leistung als ein Xserve; wer allerdings Server für ein Rack sucht, ist damit wohl nur bedingt zufrieden zu stellen", schreibt MacTechNews.
"In einer rudimentären Vergleichstabelle zeigt Apples PDF auf, dass ein Mac Pro mit 12 Kernen in allen relevanten Performance-Disziplinen mit einem 8-Kern-Xserve gleichzieht oder ihn übertrifft", schreibt Mac Life. MACNOTES.DE ergänzt: "Leistungstechnisch dürfte der Umstieg auf einen entsprechenden Mac Pro keine Probleme bereiten. Probleme wird es aber definitiv geben, wenn diese Geräte in Serverschränken ihren Platz finden sollen." "Allerdings unterstützen beide Modelle weder Lights-Out-Management (LOM) noch eine doppelt redundante Stromversorgung", wie heise noch erwähnt.
Für den professionellen Unternehmenseinsatz bietet Apple in Zukunft also keine eigene Server-Alternative. Den Xserve gibt es ab 2.899,- € noch im Apple Online Store.
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