
Apple ist davon abgegangen, das Flash-Plugin vorinstalliert auf dem MacBook Air auszuliefern. Auf der einen Seite kann der Anwender dadurch von sich aus gleich die aktuellste Flash-Version installieren, auf der anderen Seite scheint man dadurch jede Menge Akkulaufzeit zu sparen, wie AppleInsider berichtet. Chris Foresman von Ars Technica hat einen Test durchgeführt, in dem er sechs Stunden lang verschiedene Webseiten in Safari geöffnet hat. Dieselben Seiten hat er dann nochmal mit installiertem Flash-Plugin getestet und den Akku ganze zwei Stunden früher aufgebraucht.
"Flash-basierte Werbung scheint die CPU mehr zu beanspruchen als nötig", schreibt Foresman. Ohne Flash-Plugin werde statische Werbung angezeigt, wodurch der Prozessor konstanter laufe und weniger Strom verbrauche. Der Test zeigt, warum Apple versucht soviel wie möglich auf Flash zu verzichten. 33 Prozent weniger Akkulaufzeit sprechen in diesem Fall eine deutliche Sprache.
Natürlich spielt Marketing eine wichtige Rolle. Wer mit 7 Stunden Akkulaufzeit werben will, muß das System natürlich soweit wie möglich optimieren. Die Werbeaussage ist dann zwar richtig, die Frage aber ist wie praktikabel ist sie? Flash ist trotz aller Bemühungen weiterhin ein Quasi-Standard, auf den viele Nutzer nicht verzichten wollen. Apple setzt kein Flash mehr auf seinen Webseiten ein, doch viele Inhalte und Anwendungen basieren weiterhin auf Flash.
Alle Infos zum neuen MacBook Air und zur Batterielaufzeit findet man im Apple Online Store.
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